Linsengemüse

Rezept

Frikadellen aus Ackerbohnen

Das erste Mal stolperte ich in einer Sendung mit Björn Freitag über die Ackerbohne und den Verein „Rheinische Ackerbohne“. Von dort ist auch auch das Ursprungsrezept, das ich mittlerweile veganisiert und perfektioniert habe.

Ackerbohnen-Frikadellen

Zutaten:

250 g Ackerbohnen trocken (ergibt etwa 500 g fertige Ackerbohnen)
1 Zwiebel
1 Knofizehe oder 1 TL Knoblauchpulver
3 geh. EL Tomatenmark
2 gute TL Senf
1 EL Paniermehl
1 EL zarte Haferflocken
1 EL Flohsamenschalen
(2 EL Olivenöl nach Bedarf)
optional ein Schwupps Zitronensaft
1 TL Salz
Pfeffer
Gewürze (ich nehme italienische Kräuter, auch frische, glatte Petersilie macht sich gut, ein wenig Paprika edelsüß kann nie schaden)

So geht’s:

Die Ackerbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag durch ein Sieb abgießen und abspülen. Mit frischem Wasser (und einem TL Natron, dann werden die Bohnen bekömmlicher, aber fallen auch mehr auseinander) im Topf kochen. Sie brauchen etwa 30 bis 40 Minuten. Einfach eine Bohne herausnehmen und schauen, ob sie schon cremig ist. Die fertigen Bohnen abgießen und mit einem Pürierstab pürieren, wenn ein paar wenige ganze Bohnen oder größere Stücke enthalten sind, ist das kein Problem. Alle weiteren Zutaten hinzu tun und vermengen. Das Olivenöl wird meist nur benötigt, wenn die Bohnen vor dem Pürieren bereits erkaltet sind und sich der Frikadellen-Teig zu trocken anfühlt.

Ich knete den Frikadellen-Teig am liebsten mit den Händen. Ist der Teig zu trocken noch etwas Olivenöl hinzufügen, ist er zu feucht noch etwas Paniermehl hinzufügen. Dann Frikadellen formen. Die Menge ergibt Frikadellen für zwei Pfannenfüllungen, also etwa 12-14 große oder 20 kleine Frikadellen. In reichlich Bratöl von beiden Seiten anbraten, so dass sich die Frikadelle gut wenden lässt. Einen Moment auskühlen lassen, dann wird sie durch die Flohsamenschalen so fest, dass man sie prima mit der Gabel aufpieksen und in Senf tunken kann.

Alle Zutaten (außer der Zwiebel) gibt es bei uns im Laden.

 

#leckerpreiswertvegan:

Im vergangenen Sommer entstand der Hashtag #leckerpreiswertvegan, weil mir während des veganen Kochens auffiel, dass ich mich nicht nur äußerst gesund ernährte, sondern beim Einkaufen auch jede Menge Geld sparte.

250 g Ackerbohnen ergeben in gekochtem Zustand etwa 500 g Frikadellen-Grundmasse und kosten 0,73 €, Hackfleisch vom Rind in derselben Menge hingegen zwischen 4,00 € (konventionell) und 8,00 € (bio).

Und auch in Sachen Nährstoffen muss die Ackerbohne sich überhaupt nicht verstecken, liefert sie doch mindestens genau so viel Eiweiß wie das Hackfleisch.

 

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