Leinsamen
Superfood vom Bodensee
Leinsamen gelten als als äußerst gesund und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Worauf geachtet werden sollte, erklärt der Beitrag.
Leinsamen gelten als als äußerst gesund und bieten (bei Beachtung weniger Hinweise s.u.) zahlreiche Vorteile. Sie sind reich an Ballaststoffen und unterstützen die Verdauung, beugen Verstopfungen vor und fördern eine gesunde Darmflora. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördern die Gehirnfunktion. Die enthaltenen Lignane (Phytoöstrogene) können die Hormonbalance unterstützen und möglicherweise das Risiko hormonabhängiger Krebserkrankungen senken. Regelmäßiger Konsum hilft, Cholesterin zu reduzieren und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Leinsamen enthalten zudem Magnesium, Zink, Eisen und B-Vitamine.
Ein paar Punkte sind beim Verzehr jedoch zu beachten: Leinsamen sind in moderaten Mengen und bei richtiger Zubereitung sehr gesund. Geschrotete Leinsamen sind besser bioverfügbar, sollten aber kühl gelagert werden oder am besten frisch vor dem Verzehr geschrotet werden. Blausäure, die natürlicherweise in Leinsamen enthalten ist, kann beim Schroten oder Zerkleinern freigesetzt werden, deshalb sollten Erwachsene maximal 2 Esslöffel täglich konsumieren.
In der EU gelten seit 2023 Grenzwerte: 150 mg Blausäure pro Kilogramm für Produkte ohne Warnhinweis und 250 mg/kg für solche mit dem Hinweis „Nur zum Kochen und Backen verwenden. Nicht roh verzehren!“. Der Blausäuregehalt zwischen Produkten kann dabei jedoch stark schwanken. Wir haben den Hinweis der Einfachheit halber auf unserem Etikett, obwohl unsere Leinsaat vom Bodensee bisweilen sogar knapp unter den 150 mg liegt. Wir haben da aber bei jeder neuen Charge ein Auge drauf.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die geschroteten Leinsamen (wir schroten auch!) vor dem Verzehr auf mehr als 26 Grad Celsius zu erhitzen. Geröstete, gebackene oder gekochte Leinsamen sind unbedenklich, ebenso wie unser Leinöl.
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