Buchtipp
Bin im Garten
von Meike Winnemuth
Manchmal muss man erst um die ganze Welt reisen, um schließlich festzustellen, dass das größte aller Abenteuer im eigenen Garten auf einen wartet. Zu dieser Feststellung gelangte auch Meike Winnemuth, die 2010 bei Günther Jauch eine halbe Million gewann, um die Welt reiste und darüber einen Bestseller (Das große Los) schrieb.
In ihrem aktuellen Buch Bin im Garten nimmt uns die Journalistin erneut mit auf eine Reise, auch wenn ihre Terra incognita – der erste eigene Garten – dieses Mal lediglich vor den Toren Hamburgs liegt. Manchmal muss man eben gar nicht weit reisen, um sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.
Und so werden wir dieses Mal Zeuge einer fast poetischen Liebeserklärung der Autorin an ihren Garten, den sie uns in zwölf Kapiteln – von Januar bis Dezember – präsentiert und auch kleine Rückschläge und großen Muskelkater nicht ausspart. Wir erweitern ganz nebenbei unser Fachwissen, werden mit Garten-Lifehacks versorgt und schulen das eigene (Gärtner-)Auge für das Winzige und Spektakuläre in der Natur.
Am Ende legen wir ein kurzweilige Buch von und über eine Gärtnerin zur Seite, das durch seinen erfrischenden Schreibstil auch Nicht-Gärtner begeistern wird. Denn wer will nicht wissen, warum der Dill die Schweiz ist und wie es sich in einer WG mit 250 Sämlingen lebt?!
Buchtipp für ungehorsame Gärtner*innen
Über Bücher, die sich unversehens in mein Leben schleichen und dann auch noch bleibenden Eindruck hinterlassen, freue ich mich immer ganz besonders.

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