Eier der Größe S
Klein,
aber oho
Werden neue Hennen eingestallt, legen die Junghennen erst einmal kleine Erstlingswerke der Größe S. Diese Eier sind aber trotzdem was Besonderes.
In der vergangenen Woche gab es das erste Mal seit 4 Jahren bei uns keine Eier. Das lag daran, dass auf „unserem“ Hof Junghennen eingestallt* wurden. Und diese brauchen Übung und Zeit bis sie ein Ei der Größe M oder L legen. Zunächst entstehen erstmal viele kleine Eier (Größe S), die in der Regel unerwünscht und oft gar nicht erst im Handel zu finden sind (außer u.a. jetzt bei uns).
Dabei haben diese wundervollen Erstlingswerke viel mehr Wertschätzung verdient. Schließlich kommt es doch auf die inneren Werte an? Und da können die Minis mit den „Großen“ locker mithalten! Zumal sie einen viel größeren Anteil an Eigelb haben, wodurch sie nicht nur unbeschreiblich lecker, sondern auch besonders aromatisch sind! Für die Rezeptumrechnung: ein „normales“ Ei bei uns wiegt etwa 60-70 g, ein Mini etwa 40 g.
*Wenn Junghennen eingestallt werden, bedeutet das auch, dass Althennen ausgestallt werden. Wenn der Bauer alle Hennen bis ins hohe Alter behalten würde, müssten sehr viel mehr Tiere versorgt werden, die fast keine Eier mehr legen. Das würde die Haltung extrem teuer machen und die Eier wären für die meisten Menschen unbezahlbar. Deshalb werden auch „unsere“ Bio-Zweinutzunghennen trotz längerem und deutlich besserem Leben irgendwann geschlachtet. Aber im Unterschied zur Massenhaltung werden sie nicht entsorgt, sondern finden noch als hochwertige Suppenhühner Wertschätzung.
Ich finde es wichtig, zu diesem Thema aufzuklären. Nicht jede und jeder von uns mag sich vegan ernähren, aber ein bewusster und maßvoller Konsum kann bereits einen großen Unterschied machen. Danke für euer Interesse und an Annett vom Geflügelhof Bodden für das Hintergrundwissen. Mehr zu den Zweinutzungshühnern des Hofes erfahrt ihr HIER.
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